Die neue Ehrensenatorin: Gisela Engeln-Müllges.

Die neue Ehrensenatorin: Gisela Engeln-Müllges.

„Wer, wenn nicht sie?“, beginnt die FH Aachen ihre Pressemitteilung über die neue Ehrensenatorin Prof. Dr. Gisela Engeln-Müllges. Sie habe die Hochschule geprägt „wie kaum jemand sonst, auch über ihre Dienstzeit hinaus“. Fast 15 Jahre lang, von 1991 bis 2005 bekleidete die Mathematikerin das Amt der Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Seit seiner Gründung 2008 ist sie Mitglied des Hochschulrats der FH Aachen, seit 2013 dessen stellvertretende Vorsitzende. Ein Porträt von Bernd Mathieu. Gisela Engeln-Müllges! Dieser Name hat Klang,…

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Und jetzt: Unsere Verantwortung.

Und jetzt: Unsere Verantwortung.

Auf uns kommt’s nun an. Nach der Lockerung. Wer ist uns? Jeder. Darin steckt das Risiko des Leichtsinns. Und die Chance der Verantwortung. Nicht von null auf hundert! Nicht alles auf einmal! Kein unbedingtes Vollgas! Schon in der Lockerung nachhaltige Elemente kultivieren! Entschleunigung im Alltag JETZT praktizieren! Risiken sehen, sie akzeptieren, sie im Blick haben, aber nicht mit ihnen jonglieren. Zeigen, dass ein Balanceakt kein Harakiri sein muss, sondern ein gutes Stück Vertrauen in unseren Charakter sein kann. Wie macht…

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Schäuble oder: kein Wischiwaschi

Schäuble oder: kein Wischiwaschi

Der Philosoph Jürgen Habermas meint: „Eines kann man sagen: So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit zu handeln und leben zu müssen, gab es noch nie.“ Sind wir wirklich  alle Unwissende? Es scheint so. Es ist wohl auch so. Relativ jedenfalls. Interviews  mit Wolfgang Schäuble sind kein Wischiwaschi, da existiert keine besondere Rücksicht oder gar Vorsicht. Seine Äußerungen, Antworten und Botschaften sind zuweilen eine Melange aus kühler Analyse und durchaus bemerkenswerten Anregungen,  die Nachdenklichkeit eine…

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Rückgrat. Ein Beitrag zum Tag der Pressefreiheit (3. Mai)

Rückgrat. Ein Beitrag zum Tag der Pressefreiheit (3. Mai)

Pressefreiheit ist unentbehrlich.  Sie gehört zur Identität unserer Demokratie und unseres Lebensstils. Und: zur Selbstreflexion verantwortlicher Redakteure, Reporter und Autoren, zum verantwortlichen Umgang mit diesem hohen Gut, das wir, die Journalisten,  zuweilen etwas ruppig behandeln – weil manchmal zu schlampig recherchiert, weil gelegentlich zu skandalisierend und doch: im Grunde seriös. Mehr als nur bemüht. Und, besonders wichtig: oft richtig störend. Es ist grundsätzlich nicht verkehrt, wenn sich Journalisten nicht nur Freunde machen. Das ist Normalität, wenn man nicht im selben…

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Das ausgefallene Turnier. Ein Gespräch mit Michael Mronz.

Das ausgefallene Turnier. Ein Gespräch mit Michael Mronz.

Ein Turnier wurde verschoben. Ein sehr großes, internationales mit hunderttausenden Zuschauern. Das Aachener Reitturnier ist die höchst dotierte Pferdesportveranstaltung weltweit und mit 3,3 Millionen Euro die höchst dotierte Sportveranstaltung in Deutschland. Der CHIO kann – wegen des Corona-Virus‘ – nicht Ende Mai/Anfang Juni in der schönen Soers stattfinden. Was bedeutet das für den Veranstalter, den Aachen-Laurensberger Rennverein, und seinen Vermarkter, die Aachener Reitturnier GmbH (ART), wenn die Zuschauer und damit die Eintrittsgelder ausbleiben? Michael Mronz, Geschäftsführender Gesellschafter der ART, nennt…

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Der Mann, der unbedingt in Marxloh leben will.

Der Mann, der unbedingt in Marxloh leben will.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Claus Krönke kümmert sich um den berüchtigten Stadtteil auf ungewöhnlich positive Art. Eindrücke aus Duisburg. Foto: bm Duisburg. „Was macht ihr hier?“ Das klingt nicht freundlich. Lapidare Erwiderung: „Wir schauen uns den Stadtteil an.“ Die Frage kommt aus dem Mund eines vielleicht achtjährigen Mädchens. Die Antwort von Claus Krönke, 52 Jahre alt. In Marxloh herrscht Skepsis, wenn Menschen an einer, formulieren wir es so: wenig einladenden Immobilie auftauchen, die nur gucken. Marxloh, dieser Stadtteil, der angeblich rechtsfreier…

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Streitbar, brillant, versöhnend. Erinnerungen an Norbert Blüm.

Streitbar, brillant, versöhnend. Erinnerungen an Norbert Blüm.

Erinnerungen an Norbert Blüm. „Aus heiterem Himmel“ lautet der Titel eines seiner zahlreichen Bücher. Da schreibt er: „Es gibt kein langweiliges Leben – es gibt nur besondere Menschen.“ Er gehörte dazu. Ein besonderer Mensch war für ihn aber vor allem jemand, der „nie in die Zeitung kommt“. Norbert Blüm stand oft in der Zeitung, bei uns über zwei Jahrzehnte auch als Kolumnist. Er schrieb bemerkenswerte, aufrüttelnde Beiträge für unsere Rubrik „Aus anderer Sicht“, und manchmal rief er an und bat…

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Bernhard Paul und Roncalli. Was für eine Geschichte!

Bernhard Paul und Roncalli. Was für eine Geschichte!

Wie alles begann mit dem Circus Roncalli, wie sich das Projekt entwickelte, was es heute ausmacht: ein Besuch bei Bernhard Paul in Köln. Der liegt mittlerweile fast drei Jahre zurück und ist deshalb heute eine Retrospektive.  Damals trafen wir uns aus Anlass seines 70. Geburtstages in seinem wunderschönen Haus mit der Einrichtung des legendären Clowns Grock auf dem Gelände des Roncalli-Winterquartiers. Das Interview ist nach wie vor aktuell und sagt viel über die Persönlichkeit des Roncalli-Chefs aus. Bernhard erzählte viel…

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Ein Besuch bei Gerhard Richter.

Ein Besuch bei Gerhard Richter.

Prolog Gerhard Richters Tante Marianne starb am 16. Februar 1945, zwei Tage nach dem verheerenden Bombenangriff auf Dresden, in der Anstalt Großschweidnitz. Hier wurden mehrere Tausend Patienten von den Nazis ermordet. Man ließ sie erbärmlich verhungern oder brachte sie letztlich mit einer Überdosierung von Medikamenten um. Marianne Schönfelder wurde nur 27 Jahre alt. Angeblich schizophren, wurde sie in eine Anstalt eingewiesen und zwangssterilisiert. Medizinische Schergen gab es dafür genügend: Ärzte, die Mitglieder der SS waren und auf ihre ganz spezielle…

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