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Kategorie: Meinung

Respekt für Laschet.

Respekt für Laschet.

Hendrik Wüst ist neuer CDU-Landesvorsitzender, gewählt mit einem überzeugenden Ergebnis von 98 Prozent Zustimmung. Für die CDU bedeutet das in turbulenten Zeiten ein Stück Harmonie, ja eine gewisse Rückkehr zur Normalität. Der Regisseur dieser gelungenen Aktion heißt Armin Laschet. Er beweist in diesen Tagen Haltung, weil er seine Nachfolge forciert, organisiert, moderiert. Armin Laschet tritt nun ab – in dieser Woche auch als Ministerpräsident. Er hat hoch gepokert und verloren. Aber er hat es nun akzeptiert und lässt möglichen Groll…

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Brutal.

Brutal.

Mit brutaler Offenheit soll alles auf den Tisch. Sagt jetzt Paul Ziemiak. So hat es der Generalsekretär der CDU in brutaler Offenheit formuliert. Brutal: Das Wort bedurfte nicht mehr dieser besonderen Erwähnung; denn brutal ist die unchristliche Abrechnung mit Armin Laschet ohnehin. Das sieht und merkt und spürt ja jeder außerhalb und innerhalb dieser Partei. Die CDU braucht keine weitere Brutalität. Sie braucht Realitätssinn, das Heruntersteigen vom hohen Ross der Arroganz und Überheblichkeit. Sie benötigt wieder Kontakt zum Boden und…

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Finale furioso

Finale furioso

Laschets Rückzug – was immer der in seiner Formulierung nun bedeuten mag. Kramp-Karrenbauers und Altmaiers Verzicht aufs Mandat: Einsicht, nein: wohl eher keine Lust aufs Hinterbänkler-Dasein. Erneuerung der CDU I. Ernsthafte Absicht, nein: zurzeit nur verbale Plattitüde. Erneuerung der CDU II. Mit Merz, Röttgen, Spahn, Brinkhaus: ein schlechter Witz. Erneuerung der CDU III. Mit jüngeren Frauen und Männern mit gediegener Berufsbiografie ohne An-Pöstchen-festkleben-Mentalität: ja bitte! Erneuerung der CDU IV. Mit überraschenden Aktivitäten, zum Beispiel nach über 20 Jahren einem modernen…

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Verstanden!

Verstanden!

Verstanden! Edmund Stoibers Geburtstagsfeier ist wichtiger als Gespräche mit potenziellen und herbeigesehnten Koalitionspartnern. Man setzt Prioritäten in diesen Tagen.  Verstanden! Ja, wir wollen regieren, auch wenn „wir keinen Rechtsanspruch“ haben, wie es der CDU-Generalsekretär in formvollendeter Rhetorik formuliert. Niedlich! Verstanden! 15 Unionssondiererinnen und Sondierer. Wirklich nur 15? Da geht doch noch was! Verstanden? Haben sie in dieser Woche  nichts, die „Spitzenleute“ der Union. Situation: weiterhin unverändert desolat. Strategie: weiterhin unbekanntes Fremdwort. Kernkompetenz: weiterhin zur Fahndung ausgeschrieben. 

Was hat Scholz, das Laschet nicht hat?

Was hat Scholz, das Laschet nicht hat?

Was kann Scholz, das Laschet nicht kann? Was hat Scholz – so an und für sich -, das Laschet nicht hat – so an und für sich? Das sind wesentliche Fragen drei Wochen vor der Bundestagswahl. Sie stellen jede Sachaussage in den Schatten. Und Schatten haben wir in diesem Wahlkampf viel. Ist Scholz nur deshalb vorne, weil Laschet angeblich so schwach, er selber aber gar nicht so stark ist? Und ist die SPD, die ihn partout nicht als Vorsitzenden wollte,…

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Nicht zum Lachen.

Nicht zum Lachen.

Umfragetief für Laschet und die Union. Aufhol-Hoch für Scholz und die SPD. Stagnation für Grün. Stabilität bei der FDP. Seltsam, seltsam: Das alles geht ohne vermittelte Inhalte. Offensichtlich: Da reichen Gesten, falsches Lachen zur falschen Zeit am falschen Platz, hochherrschaftlich aufgespannte Regenschirme, Hände in den Hosentaschen, fahrlässige Versprecher und vorsätzliche leere Versprechen. Rhetorik voller Allgemeinplätze. Wortakrobatik mit Unverbindlichkeiten. Spürbar zunehmende Ungeduld in den Umlaufbahnen innerparteilichen Widerspruchs. Sogar Ministerpräsidenten-Kollegen aus der eigenen Partei drängen Armin Laschet zum Strategiewechsel: Mehr Inhalte! Mehr…

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Die Kandidatin und die Kandidaten

Die Kandidatin und die Kandidaten

Kanzlerkandidatin B.: Plagiatsvorwürfe. Hat angeblich sogar beim Parteifreund abgeschrieben. Und in einem Interview das „N-Wort“ ausgesprochen. Hat sich dafür entschuldigt. Und die Schönheitskorrekturen an ihrem Lebenslauf korrigiert und als Fehler eingestanden. Kanzlerkandidat L.: Plagiatsvorwürfe. Hat das als Fehler eingestanden und sich dafür entschuldigt. Hat beim Hochwasser an der falschen Stelle zur falschen Zeit gelacht. Hat das bedauert. Wird gerade in Auflistungen der Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“ von seiner Lehrbeauftragten-Meisterleistung eingeholt, als er mehr Noten vergab als Klausuren vorhanden waren….

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Immer die gleiche Platte…

Immer die gleiche Platte…

Die immobilen Festplatten sind immer vorhanden. Begibt sich Armin Laschet, wie es sich für den NRW-Ministerpräsidenten gefälligst gehört, an die Orte der Hochwasser-Katastrophe, dann ist das angeblich eine billige Inszenierung, die nur seinem Kanzler-Wahlkampf dient. Wäre er aber nicht hingegangen, oh je: Das Geschrei hätte man gar nicht erst hören wollen. Immobiler Festplatteninhalt: Wie man’s macht, es ist immer falsch. Erst recht bei den üblichen Social-Media-Verdächtigen. Armin Laschet und auch Olaf Scholz haben auf Anhieb noch keine konkreten Summen zur…

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Ein Träum-chen

Ein Träum-chen

Der „Kandidat der Herzen“. Sagt der CSU-Generalsekretär heute über seinen Chef Söder. Die Jungen, die Modernen. Danke für eure Unterstützung. Sagt heute der herzliche Ex-Kandidat-Bewerber. Der CDU-Chef hat sich durchgesetzt. Nun haben wir uns wieder lieb. Jetzt wird wahlgekämpft. Sagt heute der Kanzlerkandidat.   Ab sofort halten alle zusammen. Heute, morgen, übermorgen. Träum schön, so genannte Union.