
Tims Kunst.

Jetzt ist sie da, diese außergewöhnliche Kunstrealität und man kann sich wunderbar auf sie einlassen. Sie anschauen und sich überraschen lassen. Mitten in der Stadt. Sie ist ein schöner Aspekt der Reit-WM, geschaffen von dem Aachener Künstler Tim Berresheim.
Hier fügen sich Wissenschaft, Technik, Kunst, Innovation, Kreativität, Ideenreichtum, Kommunikation, Pädagogik und Didaktik auf attraktive Weise zu einem bunten, abwechslungsreichen und überraschenden Spiel zusammen. Tim Berresheim aus Aachen: Er ist ein Pionier der computerunterstützten Kunst.


„Digitale Kunst trifft Spitzensport – Aachen wird zur Bühne einer einzigartigen Augmented-Reality-Route.“ So lautet die Beschreibung dieses Projekts, das der Aachen-Laurensberger Rennverein so formuliert: „Wenn die FEI World Championships Aachen 2026 mehr als 500.000 Menschen in den Allianz Park und nach Aachen locken, dann können die Besucher nicht nur die besten Reiterinnen und Reiter erleben, sondern auch die Stadt auf völlig neue Weise entdecken: Dank Künstler Tim Berresheim und einer von ihm kreierten Augmented-Reality-Kunstroute verwandelt sich die Kaiserstadt in eine digitale Erlebnislandschaft, in der Kunst, Technologie und die Kreativität Aachener Schülerinnen und Schüler sichtbar werden.“

Augmented Reality (AR) bezeichnet digitale Inhalte, die sich über das Smartphone in Echtzeit über die reale Umgebung legen – so, als stünden virtuelle Kunstwerke direkt im Stadtraum.
Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Aachener Bildungseinrichtungen arbeiteten dabei aktiv an den Grundlagen der finalen AR-Szenen mit. Unter anderem bemalten sie ein digitales Pferd, gestalteten virtuelle Graffiti-Wände und entwickelten zahlreiche Zeichnungen, Masken und digitale Fragmente.

Die AR-Kunstroute führt derzeit durch Orte abseits der klassischen Touristenpfade: Hinterhöfe, Grünflächen, kunstnahe Räume und besondere Blickpunkte. An sechs ausgewählten Standorten stehen kleine Fohlen-Skulpturen mit QR-Codes. Wer sie scannt, öffnet über App‑Clips direkt die dazugehörige digitale Szene – ohne zusätzlichen App-Download.
Die Technologie bettet die digitalen Werke fotorealistisch in das reale Stadtbild ein – so, dass die reale und die virtuelle Welt scheinbar miteinander verschmelzen. Die Nutzer können sich frei zwischen den Szenen bewegen und Fotos oder Videos direkt aus der Anwendung heraus aufnehmen.
Aachen neu sehen – und Teil der Kunst werden
Der Rundweg verbindet Orte wie den Bereich hinter dem Suermondt-Ludwig-Museum, den Elisengarten, den Büchel, einen Park nahe des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) und natürlich den Allianz Park in der Soers. Er ist kostenfrei zugänglich und lädt dazu ein, die Stadt auf überraschende Weise zu erkunden.
Das Bild zeigt das digitale Werk im Elisengarten. Also: Hingehen, einscannen und anschauen!