
Spektakulär. Perfekt. Großartig.

Am Ende herrscht Begeisterung. Klingt Lob in höchsten Tönen. Hallt der Beifall lange nach. Fallen Wörter wie „spektakulär“, „großartig“, „grandios“, „bewegend“, „sensationell“.
Alles richtig. Alles zutreffend. Alles wahr.
Die Eröffnung dieser Reit-WM setzt nicht nur Akzente, sondern Maßstäbe für die Art, für die Kunst, für die Perfektion solcher Veranstaltungen, für die Kompetenz, mit der man die Hindernisse dieses ganz besonderen Parcours elegant überwindet.

Das muss man können. Uwe Brandt, Regisseur dieser WM-Eröffnung und seit Jahren für die CHIO-Premieren verantwortlich, hat mit seinem Team eine Inszenierung höchster Güteklasse geplant, entworfen und in beeindruckender Faszination realisiert. Spektakulär, großartig, grandios, bewegend, sensationell.
An diesem Dienstagabend zeigt Aachen, was es kann, wenn Könnerinnen und Könner am Werk sind. Wenn internationale Netzwerke genutzt werden und die kreativen und organisatorischen Talente und Fähigkeiten vieler Profis und so vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer. Wenn Sportlerinnen und Sportler, ihre Pferde und das einzigartige Publikum schon beim Auftakt zu dieser WM eine solche Perfektion gemeinsam über 90 Minuten entwickeln, erleben und leben.


Diese Mischung aus royalem, sportlichem und bürgerlichem Glanz ist eine Hymne an den Geist der Internationalität, die entsteht, wenn 65 teilnehmende Nationen sich in Aachen treffen, wenn 686 Athletinnen und Athleten mit der schönen Devise „Welcome Home“ „einmarschieren“ und sich dann locker und fröhlich im Parcours bewegen, wenn die Nationen sich gegenseitig zuwinken, wenn sie vor allem eines propagieren und zeigen: Miteinander.

Dazu passt dann eine andere, eine musikalische Hymne, die der Kölner Komponist Marc Vogler in einer Mischung aus Oper, klassischer Musik und Elementen der Popmusik so elegant, vielseitig und im wechselnden Rhythmus passend zu Trab, Galopp, Ruhe und Begeisterung geschaffen hat. Das alles stimmt an diesem Abend von Beginn bis Ende, von der Großen Quadrille der deutschen Landgestüte über die jungen Reiterinnen und Reiter und die Weltmeisterinnen und Weltmeister der Aachener Reit-WM 2006 bis zur finalen Wassershow im jetzt dunkel gewordenen Stadion mit erhellenden Fontänen und Lichtstrahlen.
Aachen ist da. Weltmeisterlich.
Fotos: -bm-