
Große Kunst: Eine Route durch das moderne Aachen!
Er ist ein außergewöhnlicher, ein einzigartiger, ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter und im Zusammenspiel von Wissenschaft, Technik, Kunst, Innovation, Kreativität, Ideenreichtum, Kommunikation und Pädagogik und Didaktik kongenialer Künstler: Tim Berresheim aus Aachen – ein Pionier der computerunterstützten Kunst.
„Digitale Kunst trifft Spitzensport – Aachen wird zur Bühne einer einzigartigen Augmented-Reality-Route.“ So lautet der Titel einer hochinteressanten Pressemitteilung des Aachen-Laurensberger-Rennvereins (ALRV). Pressechef Tobias Königs beschreibt darin ausführlich das aufsehenerregende Projekt: „Während der Reit-WM wird Aachen zur Kulisse einer völlig neuen, interaktiven Stadterfahrung. Die Kunstroute ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen, über vier Jahre gewachsenen Kunstprozesses unter der Leitung von Tim Berresheim,“
Auszüge aus der Pressemitteilung:
Wenn die FEI World Championships Aachen 2026 vom 11. bis 23. August mehr als 500.000 Menschen in den Allianz Park und nach Aachen locken, dann können die Besucher nicht nur die besten Reiterinnen und Reiter erleben, sondern auch die Stadt auf völlig neue Weise entdecken: Dank Künstler Tim Berresheim und einer von ihm kreierten Augmented-Reality-Kunstroute verwandelt sich die Kaiserstadt ab Juni in eine digitale Erlebnislandschaft, in der Kunst, Technologie und die Kreativität Aachener Schülerinnen und Schüler sichtbar werden.
Ein digitales Pferd
Augmented Reality (AR) bezeichnet digitale Inhalte, die sich über das Smartphone in Echtzeit über die reale Umgebung legen – so, als stünden virtuelle Kunstwerke direkt im Stadtraum.
Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Aachener Bildungseinrichtungen arbeiteten dabei aktiv an den Grundlagen der finalen AR-Szenen mit. Unter anderem bemalten sie ein digitales Pferd, gestalteten virtuelle Graffiti-Wände und entwickelten zahlreiche Zeichnungen, Masken und digitale Fragmente. All diese Elemente dienten als kreatives Ausgangsmaterial, das der Künstler weiterverarbeitete – ein Ansatz, der große Kunst und junges Gestaltungsvermögen auf faszinierende Weise verbindet.

Ermöglicht wird die Umsetzung durch das Engagement der NEUMAN & ESSER Stiftung der Familie Peters sowie der GNT-Gruppe. „Im Allianz Park geht es um Emotionen, um Gänsehautmomente, um Leidenschaft – genau wie in der Kunst. Mit der Augmented-Reality-Kunstroute schafft Tim Berresheim eine Verbindung, die beides auf besondere Weise zusammenbringt. Die Reit-WM und dieses außergewöhnliche Kunstprojekt zeigen, wie vielfältig und inspirierend Aachen sein kann,“ zeigt sich Stefanie Peters – CEO von NEUMAN & ESSER und Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins – begeistert von der Umsetzung des Künstlers.
Eine Route durch das moderne Aachen
Die AR-Kunstroute führt durch Orte abseits der klassischen Touristenpfade: Hinterhöfe, Grünflächen, kunstnahe Räume und besondere Blickpunkte. An sechs ausgewählten Standorten stehen kleine Fohlen-Skulpturen mit QR-Codes.
Wer sie scannt, öffnet über App‑Clips direkt die dazugehörige digitale Szene – ohne zusätzlichen App-Download.
Die Besucher können sich auf eindrucksvolle Inhalte freuen, z.B.:
- die „Aspetattori – Wächter des Wandels“, deren Oberflächen aus Baumscans und Steinabreibungen der Schülerinnen und Schüler entstanden,
- eine digital inszenierte Daphne, Sinnbild für Veränderung und Metamorphose,
- interaktive Masken und Figuren,
- digitalisierte Reitsport-Artefakte aus dem CHIO-Museum wie Medaillen und Trophäen, die mit Kinderzeichnungen künstlerisch überarbeitet wurden.
Die Technologie bettet die digitalen Werke fotorealistisch in das reale Stadtbild ein – so, dass die reale und die virtuelle Welt scheinbar miteinander verschmelzen. Die Nutzer können sich frei zwischen den Szenen bewegen und Fotos oder Videos direkt aus der Anwendung heraus aufnehmen.
Aachen neu sehen – und Teil der Kunst werden
Der Rundweg verbindet Orte wie den Bereich hinter dem Suermondt-Ludwig-Museum, den Elisengarten, den Büchel, einen Park nahe des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) und natürlich den Allianz Park in der Soers. Er ist kostenfrei zugänglich und lädt dazu ein, die Stadt auf überraschende Weise zu erkunden.
Mit der Route im Rahmen der FEI World Championships Aachen 2026 erhält die Stadt ein innovatives Kunstprojekt, das weit über den Sport hinausstrahlt. Sie zeigt, wie Kunst, junge Kreativität und Spitzensport miteinander verschmelzen – und wie Aachen als moderne, offene Kulturstadt erlebbar wird.
Titelfoto: ALRV/Tobias Königs