Der AKV-Film. Ein Juwel.

Der AKV-Film. Ein Juwel.

Wir tauchen ein in die Atmosphäre der 50er und 60er Jahre. Hier im Aachener Capitol, diesem so wunderschön restaurierten Kinosaal mit dem eleganten Flair alter Zeiten, erleben wir die Renaissance von Büttenreden, Liedern, vor allem aber von Menschen und großartigen Persönlichkeiten des Öcher Fastelovvends.

Wir begegnen den legendären, sensationellen, herausragenden Stimmungsmachern „3 Atömchen“ (Uwe Baurmann, Bernd und Dieter Jansen) und ihren unvergessenen, treffenden, wort- und klangschönen Liedern.

Die 3 Atömchen

Wir sehen und hören Heini Mercks, diesen einzigartigen und großartigen Büttenredner, und wir freuen uns über die große Künstlerin Gitta Haller mit ihrer Musik und ihren Liedern und ihren Wortbeiträgen und ihrem Witz und ihrer Spontaneität und ihrer Professionalität, dieser wirklichen Grande Dame des Öcher Karnevals.

Und da sind Josef, Jupp und Jüppchen, also Hubert Crott, Albert Gehlen und Ägid Lennartz, nicht irgendein trio infernale, sondern ein Trio Carnevalensis bester Provenienz mit wohlüberlegtem Wortwitz und dank Sidolin streifenfrei bereinigten Wortverdrehungen. Das Stichwort Sidolin stammt aus dem bekanntesten Sketch, der uns in dem Film nahezu vollständig präsentiert wird – manche sprechen textsicher mit.

Heini Mercks

Wir staunen über die fulminanten Reden des Ordensritters Norbert Blüm und die punktgenau formulierten närrischen und deshalb so wahren Anmerkungen von Ritterin Renate Schmidt. Wir singen mit Dirk von Pezold und seiner Kultfigur Lennet Kann.

Andor Schmitz, Beirat des Aachener Karnevalsvereins (AKV), hat mit dem Filmproduzenten Morteza Yazdi dieses Juwel produziert. Wir hören passend zu den historischen Ausschnitten aktuelle Kommentare etwa von Ulla Schmidt, Jürgen Beckers, Ägid Lennartz, Armin Laschet, Michael Cosler, Albert Gehlen, Jürgen Linden, Gisbert Baltes, Dirk von Pezold, Kurt Christ, Franz-Dieter Ramrath. Ohne großen Verzäll sei hier festgehalten: Da haben Andor Schmitz und Morteza Yazdi etwas wirklich Originelles, Historisches, Unterhaltsames, Bewegendes, Authentisches und uns Begeisterndes in Szene gesetzt. Sehr gut gelungen ist die Mischung zwischen den alten Aufnahmen und den neuen Kommentaren (die alle im „Knipp“ entstanden sind).

Gitta Haller

Was für ein Abend! Was für ein Film! Was für eine Freude!

Zwei weitere Vorstellungen gibt es am Montag um 18.30 und 20 Uhr, Restkarten unter info@akv.de Und es wäre eine ernsthafte Überlegung wert, diesen AKV-Film bei weiteren Gelegenheiten zu zeigen, viele Öcher Mäddchere und und Öcher Jonge aller Altersklassen wären begeistert!

Die Fotos sind Ausschnitte aus dem Film, mit freundlicher Genehmigung von Andor Schmitz.

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