Chance und Krise

Chance und Krise

Die Ampel strahlt – rot, grün und gelb. Der Koalitionsvertrag ist ausgehandelt und formuliert. Das Kabinett formiert sich.

Schon gibt es Kritik, und das ist nicht überraschend. Baerbock als Außenministerin? Oh je! Und vor 16, 17 Jahren hieß es: Merkel als Bundeskanzlerin? Oh je! Jede und jeder hat eine Chance verdient, und wenn es dann nicht klappt, ist Kritik sehr deutlich nicht nur angebracht, sondern auch nötig. Wir werden sehen.

Die Ampelparteien erhöhten sich unterdessen gleich am Anfang verbal zum Großprojekt, und ausgerechnet die Grünen haben sich dann als erstes wegen der Pöstchen gezankt. Das wirkte nicht  besonders groß.

Für solche Fußnoten einer Regierungsbildung bleibt nun keine Zeit mehr. Nicht erst mit der bitteren Realität der Südafrika-Virusvariante stecken wir mitten in der größten Krisenerfahrung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die heftigste Stressbewältigung, die wir irgendwie bewältigen müssen, verträgt keine Halbherzigkeit. Diese Pandemie ist global, da helfen nicht mal populistische Grenzschließungen.

Es wird schwierig für alle, nicht nur für die Ampel. Deutschland braucht jetzt eine konsequent handelnde Regierung, und – in dieser überlebenswichtigen Frage – am besten dabei auch die Unterstützung der Union.

 

 

 

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